Zu Beginn der Expedition lief alles reibungslos, wenn man von der extremen Hitze absah.

Aber nach dem ersten Sonnenuntergang änderte sich die Lage schlagartig. Plötzlich tauchten Schwaden von Moskitos und JEJENES auf. Jejenes sind winzigkleine Tierchen, die ebenfalls schmerzhaft stechen.( lat.: Phlebotomus papatasii)

Jeder von uns wurde tausendfach gestochen. Die mitgeführten Mittel, um die Insekten zu vertreiben erwiesen sich als fast wirkungslos.

Mitgeführte Moskitonetze fingen zwar die Moskitos ab, ABER die Jejenes flogen durch die Maschen des Gewebes wie durch ein geöffnetes Fenster !!!  :-)

 

Schlafen war praktisch unmöglich. Am besten war es, sich ins Wasser zu legen und versuchen zu schlafen, aber man musste ja auch noch Luft holen :-)

Am nächsten Tag suchten wir Rat auf dem Festland und die allgemeine Empfehlung war, den Körper mit Kerosin einzureiben. Also besorgten wir unsere Medizin in einer Tankstelle :-)

Man hatte uns vorher gewarnt, in der Nacht auf der Insel zu bleiben, aber eine Expedition findet ja rund um die Uhr statt.......

 

Installation eines Moskitonetzes für den Kampf gegen die Insekten.

 

YV5EED geschützt mit Moskitonetz und chemischen Waffen.

 

YV5ANT reibt sich mit Kerosin ein.

 
Das Kerosin half uns, die folgenden Nächte zu überstehen.  :-)  ES FUNKTIONIERTE TATSÄCHLICH !!
 
Die nächsten Bilder geben einen Eindruck, wie es in unserer Umgebung aussah:
 
 

 

Ein Blick Richtung Südost in der Abendsonne.

 
 

 

Ein gewaltiger Einsiedlerkrebs. Anstelle  im Wasser, hielten sie sich im Gebüsch hinter uns auf :-)